UMWELT

TEDi baut "Grün"

GREENBUILDING – TEDi BAUT „GRÜNE“ FILIALEN

Standorte durch Europäische Kommission ausgezeichnet: TEDi hat 2011 im ostfriesischen Moordorf seine erste „grüne“ Filiale gebaut. Seitdem sind zehn weitere Filialen nach besonders umwelt- und klimafreundlichen Aspekten konzipiert und gebaut worden, wofür wir von der Europäischen Kommission mit GreenBuilding-Zertifikaten ausgezeichnet wurden. Hinter „GreenBuilding“ steckt ein Klimaschutz-Programm der EU-Kommission zur Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien in Nichtwohngebäuden.

Unsere ausgezeichneten Immobilien verbrauchen bis zu 62 Prozent weniger Primärenergie als herkömmliche Bauten und der CO2-Ausstoß ist um 40 Prozent geringer. Eine optimierte Dämmung der Gebäudehülle in Wand, Decke und Boden sorgt dafür, dass Energie nicht unnötig entweicht. Die Heizenergie wird durch den Einsatz von modernen Luft-/Wasser-Wärmepumpen erzeugt. Zusätzliche Wärmerückgewinnung erfolgt durch die Wiederverwendung von Abluft. In Perioden, in denen keine Heizung benötigt wird, erfolgt die Klimatisierung durch ein innovatives Kühlprinzip.

Auch unsere Bestandsfilialen werden nach ökologischen Aspekten optimiert. Die Einrichtung wird ausschließlich von deutschen Lieferanten bezogen und zu mindestens 90 Prozent in Deutschland hergestellt. Dadurch werden Lieferwege reduziert und der CO2-Ausstoß weiter minimiert. In allen Filialen werden zudem Zeitschaltuhren für die Werbeanlage sowie die Außenbeleuchtung eingebaut. Der Stromkreis wird nachts unterbrochen. Somit ist gewährleistet, dass Außenbeleuchtung und Werbeanlage durchschnittlich nicht mehr als fünf Stunden täglich brennen.

Darüber hinaus wurden die Beleuchtungssysteme der Filialen im Bereich des Außenverkaufes teilweise auf moderne LED-Systeme umgestellt, die den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen gleichermaßen senken. Im Rahmen der Renovierung bestehender Filialen und bei der Eröffnung neuer Standorte setzt TEDi bei der Deckenbeleuchtung seit 2014 ausschließlich auf die energieeffizientere LED-Technik.

Modernisierung der TEDi-Zentrale unter ökologischen Gesichtspunkten

2009 haben wir erstmals an dem Projekt ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik) der Stadt Dortmund teilgenommen und die daraus entstandenen, nachhaltigen Maßnahmen zertifizieren lassen. 

Während des Projekts wurde vornehmlich unsere zu diesem Zeitpunkt frisch zu beziehende Unternehmenszentrale in Dortmund betrachtet. Ziel war, betrieblichen Umweltschutz in den künftigen Arbeitsalltag zu integrieren und gleichzeitig die Energieeffizienz der erworbenen Gebäude zu verbessern – getreu dem ÖKOPROFIT-Motto: Die Umwelt zu schonen und gleichzeitig Betriebskosten zu senken. Über ein Jahr hinweg haben Firmenvertreter an Arbeitskreisen teilgenommen, sich mit anderen Unternehmensvertretern ausgetauscht und mithilfe externer Berater jeweils einen individuellen Soll-Ist-Vergleich erstellt.

Am Ende hat TEDi seinen Energieverbrauch um 2,2 Millionen Kilowattstunden (Wärmeenergie) gesenkt und umgerechnet 558.800 Kilogramm CO2eingespart, unter anderem durch umfangreiche Gebäudesanierungen und zielgerichtete Aufklärungsarbeit für die Mitarbeiter. Durch diese und weitere Maßnahmen, wie effizientere Abfalltrennung und Senkung des Papierverbrauches, konnten sonst angefallene Treibhausgasemissionen vermieden werden.

Mit dem Ende des ersten Projektlaufs wurde TEDi 2010 im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung zum „ÖKOPROFIT-Betrieb Dortmund“ ausgezeichnet. Im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses haben wir uns auch den ÖKOPROFIT-Jahrgängen 2013/2014 und 2015/2016 erfolgreich angeschlossen.

Mit der Teilnahme am Jahrgang 2013/2014 konnten wir zum Beispiel 2,3 Millionen Blatt Papier durch den Ausbau des „papierlosen Büros“ und ein geändertes Druckermanagement einsparen. Das reduziert nicht nur Kosten, sondern vermeidet auch den Ausstoß von etwa 2 Tonnen CO2, die bei der Papierproduktion anfallen würden.

Durch die Inbetriebnahme unseres ersten E-Lkw konnten wir zudem den Grundstein zu nachhaltiger Mobilität bei TEDi legen.

Während unserer jüngsten Teilnahme 2015/2016 haben wir uns an dem Projekt „GeNaLog“ (Geräuscharme Nachtlogistik) beteiligt. Das Fraunhofer IML erforscht hier Möglichkeiten, wie Filialen außerhalb der Ladenöffnungszeiten mit Hilfe von elektrisch betriebenen Fahrzeugen oder anderen weitgehend lautlosen Alternativen wie Lastenfahrrädern beliefert werden können.

Darüber hinaus haben wir damit begonnen, Einweg-Plastiktüten durch ökologisch sinnvollere Alternativen aus Baumwolle und Recyclingmaterial zu ersetzen.

Maßnahme Investition (in €) Einsparung / Nutzen
  • Fassadendämmung der Verwaltung und Logistik
  • Einbau neuer Fenster mit Thermoverglasung
  • Erneuerung der Heizungsanlage (Umstellung auf Gas-Brennwerttechnik)
2,6 Millionen
  • Reduzierung der Wärmeverluste
  • 2 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie
  • Wiederverwertung von Papierumschlägen
 
  • Einsparung von 126.492 Umschlägen
  • Optimierung der Abfalltrennung
1.800
  • 90 Tonnen weniger Restmüll durch verbesserte Trennung
  • Nutzung des papierlosen Schriftverkehrs
nicht bezifferbar
  • Einsparung von 1,8 Millionen Blatt Papier
  • Nutzung von umweltfreundlichem Kopierpapier, gekennzeichnet durch den "Blauen Engel"
25.000
  • Ressourceneinsparung

Umweltschonend

Umweltschutz durch Holzpaletten aus nachhaltiger Forstwirtschaft

TEDi nimmt am Palettenrückführungssystem des Commonwealth Handling Equipment Pools (CHEP) teil. Die 1949 gegründete und in 49 Ländern vertretene Firma ist Marktführer im Bereich des „Poolings“ von Paletten und Behältern aus Holz oder Kunststoff. Täglich werden mehr als 300 Millionen davon durch CHEP bewegt.

Beim Pooling werden Paletten und Behälter der angeschlossenen Partnerunternehmen mehrfach benutzt, bei Bedarf repariert und bei stärkeren Beschädigungen durch energiesparende Verfahren wiederverwertet. So landen wertvolle Rohstoffe nicht auf Mülldeponien und natürliche Ressourcen werden geschont. Zudem kauft CHEP nur Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Mit einer Rückführungsquote von 100 % erzielte die Logistik 2015 erneut ein durch CHEP ausgezeichnetes Ergebnis. TEDi wurde von der Firma mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet. Durch die Teilnahme am CHEP-System tragen wir dazu bei, dass innerhalb von zehn Jahren allein in Deutschland mehr als 900.000 Bäume vor dem Abholzen geschützt werden.

TEDi verschickt klimaneutrale Post dank GoGreen

TEDi ist seit 2011 Kooperationspartner der Deutschen Post AG und nimmt an dem Projekt GOGREEN teil. Alle Briefe und Pakete, die wir mit der Deutschen Post verschicken, werden klimakompensiert. Das Prinzip ist einfach und effektiv: Für jede frankierte Postsendung bezahlen teilnehmende Firmen wie wir einen Zusatzbeitrag, denn durch die Beförderung von Briefen und Paketen entsteht klimaschädliches CO2. Mit dem Geld unterstützt die Deutsche Post international anerkannte Umweltschutzprojekte. Eine Auswahl aktuelle Maßnahmen findet sich auf der Internetseite www.dpdhl.de/gogreen-projekte.Der Ausgleich der CO2-Emissionen ist von der unabhängigen Gesellschaft Société Générale de Surveillance (SGS) nach den Prinzipien der ISO 14064 und der europäischen Transportnorm EN 16258 zertifiziert.

Weitere Informationen zum GOGREEN-Service der Deutschen Post finden Sie unter https://www.deutschepost.de/de/g/gogreen.html.

Grüner Strom

TEDi setzt auf alternative Energien

Auch bei der Stromversorgung geht TEDi neue Wege, denn Ende 2010 hat das Unternehmen damit begonnen, alle deutschen Filialen mit zertifiziertem Ökostrom versorgen zu lassen – sofern es die bestehenden Vertragsverhältnisse zugelassen haben.

Die Umstellung ist abgeschlossen: Seit 2016 beziehen 99 Prozent unserer Filialen, die Firmenzentrale und das Logistikzentrum den „grünen“ Strom, der von der Produktion bis zur Einspeisung CO2-neutral produziert ist und aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Die regenerative Energie stammt aus Kraftwerken, in denen keine Kohle verbraucht wird und auch kein radioaktiver Abfall entsteht. Die durch den Stromverbrauch entstehenden Emissionen werden durch den Einsatz von Ökostrom deutlich gesenkt.

Photovoltaik-Anlage auf Dortmunder Zentrale kompensiert jährlich 600 Tonnen CO2 – Produzierte Energie versorgt auch Elektro-Lkw

Im Herbst 2013 haben wir an unserem Firmensitz in Dortmund eine der größten Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen Deutschlands in Betrieb genommen. Die 12.000 Quadratmeter große Anlage erstreckt sich über das Dach einer Lagerhalle sowie das eines Verwaltungsgebäudes. Ein Großteil des Stroms wird von uns direkt vor Ort genutzt. Am Wochenende, wenn der Betrieb ruht, wird die Sonnenenergie in das öffentliche Netz eingespeist.

Die sogenannte PV-Anlage hat eine Größe von etwa zwei Fußballfeldern und produziert rund 870.000 Kilowatt pro Jahr. Diese Menge entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 240 Vierpersonenhaushalten. Durch die Anlage sparen wir jährlich rund 600 Tonnen CO2 ein. Diese Menge an CO2 würden 15 Lastwagen à 40 Tonnen mit einer Laufleistung von 50.000 Kilometern pro Jahr erzeugen.

TEDi nutzt die gewonnene Solarenergie unter anderem auch zum Laden seiner Elektro-Lkw. Die umweltfreundlichen und geräuscharmen 12 Tonnen schweren Lastkraftwagen beliefern Filialen in Nordrhein-Westfalen. Dabei sind die Lieferwege optimal auf die maximale Reichweite abgestimmt, um so die Energie bestmöglich nutzen zu können. Nach dem Ladevorgang auf unserem Betriebsgelände, der circa 4,5 Stunden dauert und mehrmals pro Tag durchgeführt wird, können die Lkw bei einer maximalen Nutzlast von 5 Tonnen etwa 200 Kilometer zurücklegen. Vorgesehen ist eine tägliche Fahrleistung zwischen 150 und 350 Kilometern pro Elektro-Lkw.

Durch die Photovoltaikanlage und die beiden Elektro-Lkw geht TEDi zwei weitere große Schritte auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Handelsunternehmen. So wird ein Teil des wirtschaftlichen Erfolgs indirekt zurückgegeben, in diesem Fall an die Umwelt: Dies bedeutet für TEDi verantwortungsvolles Wirtschaften. Bereits seit 2010 setzen wir auf moderne Umwelttechnik und die Nutzung von erneuerbaren Energien. So wurden neben einer energetischen Sanierung der Zentrale diese und die Logistik auf eine nachhaltige Energieversorgung mit zertifiziertem Ökostrom umgestellt, das deutsche Filialnetz folgte. Derzeit beziehen 99 Prozent der TEDi-Filialen Ökostrom.

TEDi setzt Elektro-LKW ein

Pionierarbeit: Abgasfreie 12-Tonner versorgen Filialen im Ruhrgebiet

Lastwagen mit Elektro-Antrieb werden nach Einschätzung zahlreicher Branchenvertreter künftig wegweisend sein, wenn es um die Reduzierung des CO2-Ausstoßes geht. Wir treiben diese Entwicklung voran und setzen bereits zwei rein elektrisch betriebene 12-Tonner ein, die mit hauseigenen Sonnenstrom aufgeladen werden.

Den ersten Prototypen setzen wir seit 2013 zur Belieferung unserer Filialen in NRW ein. Dafür hat TEDi ein spezielles Konzept erarbeitet, bei dem die Lieferwege optimal auf die maximale Reichweite abgestimmt wurden und die Energie bestmöglich genutzt wird. Aufgrund der guten Erfahrungen haben wir im September 2014 einen zweiten E-LKW in Betrieb genommen.

Einmal geladen, können die Fahrzeuge mit rund 5 Tonnen maximaler Nutzlast etwa 200 Kilometer zurücklegen. Das Konzept sieht eine tägliche Fahrleistung von bis zu 370 Kilometer pro Fahrzeug vor. Die Batterie der Wagen wird auf dem Betriebsgelände geladen. Ein Ladevorgang dauert 4,5 Stunden und kann mehrmals pro Tag durchgeführt werden. Da die TEDi-Zentrale ausschließlich zertifizierten Ökostrom bezieht beziehungsweise durch eine eigene Photovoltaikanlage selbst erzeugt, tanken auch die Elektro-LKW diese „grüne“ Energie. Durch den Einsatz der umweltfreundlichen emissionsfreien Modelle wird auf zwei herkömmliche Diesel-LKW verzichtet.

 

Um die Fahrzeuge noch leiser zu machen, wurden die Hebebühnen mit einem besonderen Kunststoff beschichtet. Dadurch werden die Rollgeräusche beim Be- und Entladen minimiert. Auch der Innenraum des LKW-Aufbaus ist mit dämmendem Material verkleidet.

TEDis Elektro-LKW sind Teil des Projektes „Elektromobile urbane Wirtschaftsverkehre“ (ELMO), das in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Dortmund und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) umgesetzt und mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert wird. Neben TEDi gehören dem Projektkonsortium noch drei weitere Unternehmen an: ABB Busch-Jaeger Elektro, CWS-boco und UPS Deutschland. Die Koordination des dazugehörigen Programms „Modellregionen Elektromobilität“ verantwortet die „Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NOW). Der Elektro-LKW von TEDi wird der „Modellregion Rhein-Ruhr“ zugeordnet, einem von sieben bundesweiten Starterprojekten.

 

Weitere Details finden sich in der dazu passenden Pressemitteilung innerhalb des Pressebereiches.

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