TEDi leistet logistische Pionierarbeit

Dortmund, 11.05.2015 - Die beiden Elektro-Lkw des Dortmunder Handelsunternehmens haben alle Testläufe mit Bravour bestanden. Sie beweisen Tag für Tag, dass sich alternativ angetriebene Lastwagen vor ihren Diesel-Pendants nicht verstecken müssen.

Die beiden hauseigenen 12-Tonner beliefern zweimal täglich TEDi-Märkte im Umkreis von rund 70 Kilometern um die Dortmunder Firmenzentrale – und das emissionsfrei und so gut wie geräuschlos. Die maximale Reichweite pro Tag beträgt dank Zwischenladung am Warenlager circa 370 Kilometer.

„Für uns ist das Projekt ein Erfolg“, sagt Thomas Bovelette, Geschäftsführer der TEDi Logistik GmbH. Bei der Konstruktion des zweiten Lkw konnten wir unsere Erfahrungen mit dem ersten Modell in die Planung einbeziehen und so Verbesserungen erzielen. Das hat die Elektromobilität in unserem Unternehmen nach vorne gebracht.“ So konnte beispielsweise die Elektrik optimiert werden, indem einige Leitungen im und am Fahrzeug effizienter verlegt worden sind. Der innovative E-Lkw wurde in Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma „EMOSS“ entwickelt, die bereits den Prototypen für TEDi gebaut hat, der seit August 2013 im Einsatz ist.

Mit 20 bis 35 transportierten Paletten pro Tag und 4,7 Tonnen Nutzlast erfüllt der rein elektrisch betriebene 12-Tonner die gleichen Anforderungen wie ein Diesel-Fahrzeug. Lediglich die Reichweite von bis zu 200 Kilometern ist bei einem voll „betankten“ Elektro-Lkw geringer als bei einem herkömmlichen Wagen. Durch eine Schnellladefunktion der Batterien kann die Tageskilometerleistung aber auf etwa 370 km ausgeweitet werden. Dies genügt, um alle geplanten Standorte im Ruhrgebiet und das Sauerland schadstofffrei zu versorgen.

Die E-Lkw beliefern täglich bis zu 10 TEDi-Filialen, pro Woche legen sie zwischen 700 und 1.400 Kilometer zurück. Aufgeladen werden die nachhaltigen Fahrzeuge ausschließlich an der TEDi Zentrale in Dortmund, in der Regel mittags, wenn das Fahrzeug zum Be- und Entladen zu den Lagerhallen zurückkehrt. Beide E-Lkw können zeitgleich mit Strom aus der betriebseigenen Photovoltaikanlage versorgt werden – eine der größten Eigenverbrauchsanlagen Deutschlands.

TEDis Elektro-Lkw sind Teil des Projektes „Elektromobile urbane Wirtschaftsverkehre“ (ELMO), das in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Dortmund und dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) umgesetzt und mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert wird. Neben TEDi gehören dem Projektkonsortium noch drei weitere Unternehmen an: ABB Busch-Jaeger Elektro, CWS-boco und UPS Deutschland. Die Koordination des dazugehörigen Programms „Modellregionen Elektromobilität“ verantwortet die „Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NOW). Die Elektro-Lkw von TEDi werden der „Modellregion Rhein-Ruhr“ zugeordnet, einem von sieben bundesweiten Starterprojekten.

Über TEDi:

TEDi hat europaweit bereits rund 1.430 Filialen eröffnet und ist eines der führenden Handelsunternehmen seiner Branche in Deutschland. Das Unternehmen hat neben einer großen Auswahl an Haushalts-, Elektro- und Heimwerkerartikeln, Schreib- und Spielwaren, Geschenk- und Dekorationsware auch Wäsche- sowie Strumpfartikel im Angebot. Abgerundet wird das abwechslungsreiche Sortiment durch Accessoires und Trendartikel der Saison.

Seit Firmengründung übernimmt TEDi Verantwortung für seine Mitarbeiter, die Umwelt, die Gesellschaft und seine Produkte. Ziel ist, durch nachhaltiges Wirtschaften krisensichere Arbeitsplätze zu schaffen und seinen Beschäftigten Entwicklungsperspektiven zu bieten. Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Handelsunternehmen wurden in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen angestoßen beziehungsweise umgesetzt. Zu den bedeutendsten im Umweltbereich gehören beispielsweise zwei 12 Tonnen schwere Elektro-Lkw sowie eine Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage. Auch das Warenangebot wird zunehmend ökologischer. Mehr als die Hälfte des Papiersortiments trägt beispielsweise ein „FSC“- oder „Der Blaue Engel“-Umweltzeichen und besteht teilweise oder vollständig aus Recyclingpapier. Auch das Packpapier für Bestellungen im Onlineshop besteht zu 100 Prozent aus Altpapier.

Darüber hinaus ist sich das Unternehmen auch seiner sozialen Verantwortung bewusst und unterstützt seit 2007 unter anderem die Stiftung help and hope, die soziale Projekte initiiert, um Kindern in Not zu helfen. Weitere Maßnahmen sowie zusätzliche Informationen zu der Nachhaltigkeitsstrategie von TEDi findet man unter www.tedi.com/unternehmen/nachhaltigkeit.

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